Artemis

NEWS + EVENTS

Impressum Print Page E-Post

Kooperationsvertrag zwischen ARTEMIS Pharmaceuticals und dem Nationalen Genomforschungsnetz

Pressemitteilung, 29. Mai 2007

Die Artemis Pharmaceuticals GmbH, Köln, gab heute den Abschluß eines Kooperationsvertrages auf dem Gebiet der Generierung genetisch modifizierter Mausmodelle als wissenschaftliche Dienstleistung für verschiedene akademische Forschergruppen bekannt. Diese Mausmodelle werden klinischen Forschergruppen, die mit Mitteln des Nationalen Genomforschungsnetz (NGFN) finanziert werden, für wissenschaftliche Untersuchungen zur Verfügung gestellt. Das NGFN wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ins Leben gerufen und wird durch dieses finanziell getragen. Auch die im Rahmen der Kooperation bei Artemis durchgeführten Arbeiten werden aus NGFN-Mitteln finanziert. Die Koordination der Zusammenarbeit zwischen Artemis und den akademischen Forschergruppen übernahm Proessor Hrabe de Angelis, Direktor bei der GSF (Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, München), die auch als Vertragspartner von Artemis fungiert.

Genetisch modifizierte Mausmodelle gelten als besonders relevante Modelle für die Biologie des Menschen und werden im Rahmen der biomedizinischen Grundlagenforschung und der Arzneimittelforschung zur Aufklärung von Krankheitsmechanismen und zum Auffinden neuer Behandlungsmethoden für schwere Erkrankungen genutzt. Die von Artemis generierten Mausmodelle werden von den klinischen NGFN-Forschergruppen zur Funktionsanalyse einer ganzen Reihe von Genen eingesetzt, die vermutlich in Verbindung mit verschiedenartigen schweren Erkrankungen des Menschen stehen. Dazu gehören Brust- und Prostatakrebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie rheumatische Erkrankungen.

Die vom BMBF initiierten Großprogramme NGFN und NGFN-Plus fördern finanziell bundesweit insbesondere solche Projekte in der biomedizinischen und der krankheitsbezogenen Genomforschung, die sich durch Bündelung von herausragender Expertise auf bestimmten wissenschaftlichen Gebieten auszeichnen. Der Förderphilosophie entsprechend sind wissenschaftliche Dienstleistungen von hochspezialisierten Anbietern aus der gewerblichen Wirtschaft ausdrücklich erwünscht. Eine solche Dienstleistung erbringt Artemis, das hinsichtlich Technologie und Effizienz als das weltweit führende Unternehmen im Bereich der Generierung genetisch modifizierter Mausmodelle gilt, für die NGFN-Forschergruppen. Dadurch haben diese Gruppen den enormen Vorteil, sich - der raschen, und kalkulierbaren Verfügbarkeit der Mausmodelle wegen - prioritär auf die Beantwortung biologischer Fragestellungen konzentrieren zu können. Ihre wissenschaftlichen Ressourcen werden nicht durch die aufwendige Generierung der Mausmodelle gebunden.

Dr. Gloria Esposito, bei Artemis als wissenschaftliche Projektmanagerin für die neue Kooperation verantwortlich, betonte:"Die Projekte unter dem NGFN- Vertrag zur Generierung der Mausmodelle sind inzwischen initiiert. Sie laufen reibungslos und zügig. Die Kooperation mit unseren akademischen Kooperatiospartnern gestaltet sich ausgesprochen erfreulich. Darüber hinaus sehen sehen wir momentan, daß die Zahl der Auftragseingänge aus der Akademia für die Herstellung von Mausmodellen bei uns sehr stark zunimmt."

ARTEMIS Pharmaceuticals

ARTEMIS Pharmaceuticals GmbH generiert im Auftrag von Kooperationspartnern Mäuse, die als genetische Modellorganismen für das Auffinden neuer Arzneimittelwirkstoffe für die Humanmedizin eingesetzt werden. Das Unternehmen hat eine sehr leistungsfähige Technologiebasis entwickelt. Sie ist für die Identifizierung und funktionale Validierung von Genen, die eine zentrale Rolle im Zusammenhang mit schweren Erkrankungen des Menschen spielen, von erheblicher Bedeutung. Mit der ArteMice™SPEED Technologie ist das Unternehmen in der Mausgenetik führend hinsichtlich Effizienz und Minimierung des Zeitbedarfs. Mit Hilfe der ArteMice™-Methoden können einzelne Gene in der Maus vollständig durch deren Humanorthologe ausgetauscht werden. Die Biologie dieser "humanisierten" Mäuse ähnelt in besonderem Maße der des Menschen. Derartig veränderte Mäuse können daher sehr günstig in der Arzneimittelforschung zum frühzeitigen Testen von Wirksamkeit und Verträglichkeit neuer Arzneimittelwirkstoffe eingesetzt werden. In Kombination mit shRNAi eröffnet die ArteMice™-Technologie einen besonders effizienten Weg, gezielt Gene in vivo in allen Geweben funktional ab- und bei Bedarf sogar wieder anzuschalten.

Kooperationspartner von ARTEMIS sind die weltweit führenden Arzneimittelfirmen, Biotechnologieunternehmen und viele akademische Forschungsinstitutionen in Japan, Europa und den USA.

Kontaktpersonen für weitere Auskünfte:

ARTEMIS:
Monika Hahn
Tel: +49(0)221-96453-10
Mail:

« Back

Back to top